Märkische Allgemeine vom 17.03.2011
Gesundheitszentrum: Der große Ärzte-Umzug
Mehr als zwei Dutzend Praxen, mehr als ein Dutzend Dienstleister
Jetzt beginnt also das große Um- und Einziehen. Vor allem sind die innerstädtischen Wanderungsbewegungen der Gesundheitsdienstleister groß.
Von den 23 Ärzten (siehe unten), die ins neue Haus gehen, kommen 13 allein aus den Medizinischen Versorgungszentren des Städtischen Klinikums, wo sie auch angestellt sind.
So kommen Susan Schrot (HNO), Kerstin Endler, Gabriele Voigt (Physikalische Medizin/Reha) sowie Bianka Noack (Orthopädie) aus den Praxen im Wohlfahrtsforum (AOK-Gebäude) in der Kanalstraße 8/9.
Jens Bernoth, Gabriele Zeidler (Innere/Rheuma) zieht es wie die Hausärzte Birgit Jeske und Dieter Hartmann sowie den Kinderarzt Karsten Kördel aus dem Bürocenter in der Geschwister-Scholl-Straße 36 an den Bahnhof.
Der Hautarzt Bernd Bickel und die Chirurgin Silvia Rudolph verlassen das Ärztehaus Hohenstücken in der Walther-Ausländer-Straße 4.
Die Augenärzte Hermann Burau und Roswitha Lukas-Heger sowie der Neurochirurg Jochen Böer hatten ihre Praxen bislang im Klinikums-Hauptstandort in der Hochstraße 29.
Anästhesist Stefan Weiß ist nicht beim Klinikum angestellt, zieht den Kollegen aus der Kanalstraße aber hinterher. Ebenso tun dies die Neurologen Wolfgang Fischer und Erhard Wicht. Den HNO-Arzt Erhard Benke zieht es von der Gördenallee an den Bahnhof. Die Frauenärztinnen Ina Grasemann und Eva-Maria Vorpahl kommen aus der Jacobstraße 10 beziehungsweise aus dem Ärztehaus Hohenstücken.
Delia Winke war bislang in Potsdam freiberufliche Ernährungsberaterin. Die Logopädin Katrin Zitzmann betrieb ihre Praxis bislang in der Altstadt am Gertrud-Piter-Platz 3. Ruth Scheer leitet das Synlab-Labor in der Hochstraße, die Fachärztin für Laboratoriumsmedizin eröffnet eine Dependance im neuen Gesundheitszentrum.
Wie berichtet, wird es eine Eröffnung des Hauses in Abschnitten geben. Der überwiegende Teil der Praxen, Läden und Servicebüros wird am 4. April in Betrieb gehen, der Rest im Mai. Dann soll auch eine große offizielle Eröffnung "mit großem Bahnhof" gefeiert werden. Passt ja irgendwie zum Ort – nur durch die Bundesstraße vom Bahnhof getrennt. (Von André Wirsing)


